behind the cover

Meine Hobbys sind Lesen, Lesen und Schreiben. Das Ergebnis dieser beiden findet sich hier wieder. Neben Rezensionen der von mir gelesenen Bücher gibt es auch meine Erfahrungen auf dem Weg zu dem ersten von mir verfassten Roman. Autorin werden ist schließlich mein Kindheitstraum - Zeit das der sich erfüllt.

Lieke van der Linden: Labskaus ist Liebe

Labskaus ist Liebe: oder Omas Briefe aus dem Jenseits - Lieke van der Linden

Titel: Labskaus ist Liebe oder Omas Briefe aus dem Jenseits

Autor: Lieke van der Linden

 

Worum es geht:

Sarah geht auf die Beerdigung ihrer Großmutter. Eigentlich hatte sie nicht erwartet dort jemandem zu begegnen. Schließlich konnten sich ihre Familie und ihre Großmutter nicht leiden. Dann aber tauchen bei der Beerdigung Leute auf, die Sarah noch nie gesehen hat. Sie kann sie auch nicht, daran erinnern, dass ihre Großmutter jemals von jemandem geredet hat.
Wieder in Stuttgart erhält sie einen Brief vom Anwalt. Durch diesen erfährt sie nicht nur, dass sie das Haus inklusive dem Laden ihrer Großmutter geerbt hat, sondern auch in regelmäßigen Abständen Briefe von ihr bekommen wird, in denen sie das fortführen wird, was sie bereits zu Lebzeiten immer gemacht hat: Sarahs Lebensstil bemängeln und ihr Verbesserungstipps geben.
Sarah bekommt ein Angebot das Haus zu verkaufen, ist sich aber sicher, dass das nicht im Sinne ihrer Großmutter wäre. Also entschließt sie sich, mit ihrer Tochter in das kleine Dorf an der Nordsee zu ziehen. Damit beginnt aber erst das Abenteuer.

Was ich sage:

Als ich den Titel das erste Mal gelesen habe, hatte ich ehrlich gesagt, schon die Befürchtung, dass dies das erste Buch wird, dass ich nicht ganz fertig lese. Ich war also mehr als skeptisch. Dann hat mich aber die Neugier gepackt und ich wurde auch belohnt: so schlimm wie befürchtet, war es nicht mal annähernd. Tatsächlich hat es mir recht gut gefallen. Kleinere Mängel gab es allerdings trotzdem. Ein kleines Lesevergnügen für Zwischendurch ist es allemal.

Die Geschichte wird aus der Sicht des Hauptcharakters Sarah erzählt. Das finde ich sehr gut, da man als Leser so die Chance bekommt ganz in die Geschichte einzutauchen und sie aus erster Hand mitzuerleben.
Den Charakter selbst finde ich ein bisschen schwer zu greifen. Ihr Aussehen wird beschrieben, doch was mich etwas irritiert hat, war ihr Alter. Das konnte ich nicht einschätzen, da ich in vielen Momenten das Gefühl hatte, dass der Charakter irgendwo Mitte Fünfzig ist und an anderen Stellen dachte ich, sie sei Anfang bis Mitte Zwanzig. Letzteres konnte ich aber ausschließen, da sie eine Tochter im Teenageralter hat. Das fand ich etwas schwierig. Auch Charakterzüge werden nicht richtig deutlich. Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr willkürlich auf einige Situationen reagiert. Daher ist das Einfühlen in den Charakter wirklich schwer, was schade ist, da man mit Sarah das ganze Buch über eben zu tun hat.

Auch die anderen Personen, die in diesem Buch vorkommen, sind nicht ganz einfach zu verstehen. Ich hatte das Gefühl, dass sie eher oberflächlich beschrieben wurden. Nur sehr schwer ist herauszubekommen, warum sie so handeln, wie sie eben handeln. Auch hatte ich das Gefühl, dass für den Ausgang des Buches nicht alle Charakteren wichtig waren.

Die Idee zu der Geschichte, dass die Großmutter ihre Enkelin noch auf den ihrer Meinung rechten Weg bringen will, gefällt mir gut.
Der Schreibstil gefällt mir tatsächlich nicht ganz so gut. Ich finde ihn an einigen Stellen etwas holprig (leider fällt mir dafür kein anderes Wort ein). Außerdem fand ich ihn nicht emotional genug, wie er meiner Meinung nach bei einem solchen Thema sein sollte. Gegen Ende des Buches ist das allerdings besser geworden.
Die Balance zwischen Dialogen und Erzählung fand ich sehr gut.

Eine letzte Anmerkung habe ich auch noch: den Titel finde ich nicht ganz passend. Er ist ein wenig irreführend, da ich nicht finde, dass der Labskaus wichtig für die Geschichte ist. Auch finde ich, dass von der Großmutter zu wenige Briefe kommen, als dass sie einen Platz im Titel verdient hätten.

Fazit:

Eine gute Idee mit einigen Mängeln in der Umsetzung. Als Lektüre für Zwischendurch aber durchaus zu empfehlen. 3 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/labskaus-ist-liebe

Reading progress update: I've read 92%.

Labskaus ist Liebe: oder Omas Briefe aus dem Jenseits - Lieke van der Linden

P.S.: Deine Kuchen sind matschig.

(92%)

 

Heute habe ich das Buch 'Labskaus ist Liebe' zu Ende gelesen. Die Rezension folgt dann später.

Die Suche nach der Wahrheit

Löwenherz: Die Suche nach der Wahrheit - Stefanie Ehrlich

Titel: Löwenherz - Die Suche nach der Wahrheit

Autor: Stefanie Ehrlich

 

Worum es geht:

Was Leo weiß, ist, dass sie sich an einem ihr fremden Ort befindet und sich nicht bewegen kann. Das letzte, woran sie sich erinnert, war ein Abend mit ihren Freunden am Strand, wo sie ihren neunzehnten Geburtstag gefeiert hatten. Sie wusste noch, dass sie Vince geküsst hatte und dieser dann abgehauen war. Doch was war danach passiert? Wie kam sie an diesen sonderbaren Ort, wo niemand mit ihr redete? Zu ihrem Glück ist sie aber immer noch Leo und damit eine Planerin. Wenn sie auch sonst kleine Abenteuer für sich und ihre Freunde plante, so muss sie in diesem Falle eben ein Plan zur Flucht her. Was sollte daran denn die Schwierigkeit sein?

Was ich sage:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass es mich in eine Welt voller Spannung reißt und ein bisschen Abenteuer dabei ist.
Das konnte das Buch definitiv auch erfüllen. Der Leser wird mitten in die Geschichte geschmissen und muss sich dort mit dem Hauptcharakter zusammen zurecht finden. Das ist ein ziemliches Abenteuer. Die Spannung kommt und geht immer mal wieder. Zwischendurch wird es dann leider auch recht langatmig und man hat das Gefühl, dass die Handlung einfach nicht weiter geht. Das war schon sehr schade.

In den meisten Kapiteln wird Leo verfolgt. Das macht durchaus Sinn, da sie schließlich der Hauptcharakter ist. Der Charakter ist gut ausgearbeitet, hat also eine Vergangenheit und ihre Motivation. Da der Leser noch nichts von der Welt weiß, in der das Buch spielt, und auch Leo gerade darin erwacht, kann man mit ihr gemeinsam die Welt entdecken.
Ein paar andere Kapitel folgen anderen Charakteren. Das fand ich mehr verwirrend als hilfreich, da es sich dabei im Charakteren handelt, die vorher nur kurz oder gar nicht erwähnt wurden. Aufgrund dessen denke ich, dass man diese Mini-Kapitel auch hätte weglassen können.

Die Idee für die Geschichte finde ich wirklich toll. Es war mal ein Fantasyroman so ganz anders als die anderen und zur selben Zeit war es doch so gleich. Die Idee die Menschen in Luft- und Erdmenschen einzuteilen, hat mir dabei besonders gefallen.
Der Schreibstil hat mir gefallen. Er lässt sich sehr gut lesen und zwischen Erzählung und Dialog ist es ziemlich ausgeglichen. An der ein oder anderen Stelle gibt es aufgrund von Rechtschreibfehlern noch Optimierungsbedarf.

Fazit:

Die Idee für die Geschichte ist toll. An der Umsetzung hapert es noch etwas. Für den Auftakt der Reihe ist es aber schon mal gut und ich bin gespannt wie es weiter geht. 3 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/die-suche-nach-der-wahrheit

Stand-In

Stand-In - Nike Mangold

Titel: Stand-In

Autor: Nike Mangold

 

Worum es geht:

Joleen ist gerade achtzehn Jahre alt geworden. Sie hat den Plan gefasst, ihren Schulabschluss nachzuholen. Doch dann kommt alles anders. Eine Frau spricht sie an und will sie als Doppelgängerin von Patrizia von Hoop einsetzten. Nach anfänglichem Zögern nimmt Joleen das Angebot doch an und taucht auf einer Feier auf Sylt als die jüngste Tochter der von Hoop-Familie auf. Ihr Auftritt wird ein voller Erfolg. Joleen verliebt sich allerdings in Patrizias Verlobten und Patrizia hat ihre ganz eigenen Pläne für die Doppelgängerin. Eine Menge Chaos ist vorprogrammiert.

Was ich sage:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass die Geschichte witzig ist und eine Prise Liebe dabei ist – so habe ich zumindest den Klappentext verstanden.
Leider ist diese Erwartung nicht eingetreten. Es ist also weder witzig noch hat man irgendein Gefühl von Liebe. Zwar geht es unter anderem auch um die Liebe, allerdings kamen von diesen Emotionen beim Leser nichts an.

Die Geschichte wird immer abwechselnd von Joleen und Patrizia erzählt. Die Wahl war sehr gut. So bekommt der Leser einen Eindruck von beiden Seiten und bekommt mit, was gerade passiert.
Die Passagen sind immer nur wenige Seiten lang, bevor die Perspektive wieder wechselt. Das hat mir wirklich gut gefallen. So kann man auch während kurzen Bahnfahrten lesen, ohne dass man mitten im Kapitel aufhören muss.
Leider habe ich das Gefühl gehabt, dass die Charakteren nicht ganz ausgearbeitet sind. Bei Joleen hatte ich dieses Gefühl noch mehr als bei Patrizia. Das führte aber vor allem dazu, dass man sich mit keiner von beiden identifizieren konnte.

Inwieweit die anderen Charakteren ausgearbeitet sind, ist schwer zu sagen, da sie immer aus der Sicht von Joleen und Patrizia beschrieben werden.

Die Idee zu der Geschichte finde ich ganz gut. Zwar ist die Idee, einen Doppelgänger zu engagieren und dieser dann Schritt für Schritt das eigene Leben übernimmt, nichts neues, aber sicher noch nicht mit allen Facetten erzählt. Dass die Umsetzung in diesem Falle leider nicht ganz geglückt ist, ist eine andere andere Sache.
Der Schreibstil ist gut. Er enthält genau die richtige Balance zwischen Erzählung und Dialog. Allerdings gibt es immer wieder Rechtschreib- und Grammatikfehler, die den Lesefluss stoppen. Leider tauchen diese regelmäßig auf.

Fazit:

Bei dem Buch “Stand-In” von Nike Mangold handelt es sich um eine tolle Idee für eine Geschichte. Aufgrund einer mangelhaften Umsetzung und nicht überzeugenden Charakteren, kann ich aber nur 2 von 5 Punkten geben.

Quelle: http://coverworlds.de/stand-in

Reading progress update: I've read 335 out of 335 pages.

Löwenherz: Die Suche nach der Wahrheit - Stefanie Ehrlich

Plötzlich drehte sich alles, der Boden schien zu wanken, ein dunkler Vorhang schob sich langsam vor ihren Geist und das letzte was sie hörte war Vince angsterfüllte Stimme, die ihren Namen rief.

(Seite 335)

 

Gestern habe ich das Buch "Löwenherz - Die Suche nach der Wahrheit" beendet. Mein Urteil ist eher durchwachsen. Die Rezension folgt wie immer.

Gefährliche Freunde

Verzaubert, Band 2: Gefährliche Freunde - Anna-Sophie Caspar

Titel: Verzaubert - Gefährliche Freunde

Autor: Anna-Sophie Caspar

Verlag: impress

 

Worum es geht:

Effie steht kurz vor der Verwandlung in einen Elementar. Das bedeutet, dass sie nicht mehr bei ihren Eltern wohnen kann, weshalb sie mit Eden zusammen zieht. Dieser soll sie nicht nur verstecken, sondern auch vor anderen Elementaren beschützen. Doch dann finden sie heraus, dass die anderen Elementare von Nathaniel geschickt wurden, um Eden zu finden, denn dieser vertraut ihm nicht mehr. Außerdem taucht plötzlich ein Orden auf, den es gar nicht mehr geben sollte. Die Mitglieder wollen den Phoenix-Elementar für ihre Zwecke haben und vor anderen beschützen. Doch was sind deren Zwecke?

Was ich sage:

Da ich den ersten Band der Reihe bereits gelesen habe, wurden meine Erwartungen von den Erfahrungen aus diesem geprägt. Daher waren meine Erwartungen an diesen Band, dass es sich um eine spannende Fantasygeschichte handelt, die in Romantik eingepackt wurde.
Genau das war es auch tatsächlich. Die Spannung war immer präsent. Das lag vor allem daran, dass es ziemlich schnelle Wendungen gab und es lag auch daran, dass man als Leser ebenfalls die Charakteren nicht ganz einschätzen konnte und man dadurch im Dunkeln darüber war, wem Effie trauen kann und wem nicht. In einem Fall ist es allerdings vorhersehbar gewesen. Die Liebe von Effie und Eden ist eigentlich immer anwesend, aber niemals zu aufdringlich. Es ist eher ein stiller Begleiter, der einen durch das Buch leitet.

Die Geschichte folgt mit den Erzählungen dem Hauptcharakter Effie. Das ist eine wirklich gute Wahl, denn Effie ist noch sehr fremd in der Elementare-Welt. Genauso geht es dem Leser schließlich auch (selbst wenn man im ersten Band der Reihe schon mal Elementare-Luft schnuppern durfte.) Außerdem ist der Charakter sehr gut ausgearbeitet. Sie hat eine Vergangenheit und Motivation, die auch für den Leser gut nachvollziehbar sind. Durch all diese Punkte kann man sich sehr gut mit Effie identifizieren und erlebt die Geschichte aus erster Hand mit.

Die Idee der Geschichte finde ich nach wie vor gut. Die Sache mit den Elementaren habe ich zuvor auch noch nie gelesen.
Den Schreibstil der Autorin finde ich wunderbar. Er ist angenehm zu lesen und ist ausgeglichen, was die Gewichtung von Dialog und Erzählungen angeht.

Fazit:

Dem zweiten Band der Verzaubert-Reihe gebe ich 5 von 5 Sternen. Eine tolle Umsetzung der Idee und ein Hauptcharakter, mit dem man sich gut identifizieren kann, haben da definitiv geholfen.

Quelle: http://coverworlds.de/gefaehrliche-freunde

Gedanken zu: Die Misere der Buchblogger ...

... oder wo bleibt die Motivation?

 

Bereits seit längerem bin ich Buchblogger und veröffentliche mal mehr mal weniger regelmäßig Rezensionen. Seit einigen Monaten bekomme ich immer wieder von Autoren die Frage gestellt, ob ich nicht Lust hätte, deren Buch zu lesen. In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass genau dieser Aspekt immer mehr von meiner Motivation überhaupt Bücher zu lesen raubt.

 

Die ganze Geschichte könnt ihr in meinem Blog lesen. (Hier entlang.) Über eure Meinung zu dem Thema würde ich mich übrigens freuen.

Quelle: http://coverworlds.de/misere-der-buchblogger

Reading progress update: I've read 99%.

Stand-In - Nike Mangold

"Stimmt, ich erinnere mich."

(99%)

 

Ich habe heute das Buch Stand-In von Nike Mangold zuende gelesen. Leider hat es mir nicht so sehr gefallen. Wieso könnt ihr wie immer in der noch folgenden Rezension lesen.

Reading progress update: I've read 5 out of 480 pages.

Hinter den Augen der Welt: Historischer Roman - Tess Schirmer

Sie sah die Rauchschwaden in der Luft, die sich wie dunkle Geister über den Himmel ergossen, um auch sein letztes frisches Blau zu ertränken.

(Seite 5)

 

Heute habe ich den historischen Roman Hinter den Augen der Welt von Tess Schirmer angefangen zu lesen.

Reading progress update: I've read 88%.

Verzaubert, Band 2: Gefährliche Freunde - Anna-Sophie Caspar

Aber vor allem spürte sie plötzlich eine Zuversicht in sich, die zuvor nicht dagewesen war.

(88%)

 

Ich habe heute das Buch Verzaubert Band 2: Gefährliche Freunde von Anna-Sophie Caspar zuende gelesen. Seid schon mal gespannt auf die Rezension.

Der Ruf des Turul - Im Zeichen des Falken - Sarah Schäfle Der Ruf des Turul - Ildikós Erben - Sarah Schäfle Der Ruf des Turul - Die Macht des Taltós - Sarah Schäfle

Eine Zusammenfassung: Der Ruf des Turul

Vor kurzem habe ich die Reihe Der Ruf des Turul von Sarah Schäfle zuende gelesen. Zwar habe ich bereits zu jedem einzelnen der drei Teile eine Rezension verfasst, doch möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf die Reihe zusammen eingehen, da sich mir ein Gedanke bereits nach Lesen des ersten Teils aufgedrängt hat und dieser sich nach dem Lesen der anderen beiden nur bestätigt hat.

 

Bevor ich aber zu diesem Gedanken komme, möchte ich noch einmal auf die Idee zu der gesamten Geschichte eingehen. Wie auch schon in den einzelnen Rezensionen erwähnt, finde ich die Idee wirklich sehr gut. Zwar ist die Idee, den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse von Magieren austragen zu lassen, keine neue, aber die Idee die Magie an ein Objekt - in diesem Falle den Turul - zu binden und eine Gruppe Jugendliche langsam ihre eigenen Kräfte entdecken entdecken zu lassen, fand ich durchaus ansprechend und in dieser Form habe ich auch noch nichts vergleichbares gelesen.

Leider konnte mich die Umsetzung dieser guten Idee nicht überzeugen.

Das liegt vor allem daran, dass man immer wieder durch langatmige und teils sogar langweiligen Szenen unterbrochen wird. Und das kommt häufiger vor, als ich es mir als Leser gewünscht hätte.

Ein anderer Punkt, der mich nicht komplett überzeugt hat, ist die Erzählperspektive. Dazu möchte ich noch sagen, dass diese mir erst im letzten Teil nicht mehr gepasst hat und für die beiden ersten Teile eine gute Wahl war. Ich kann jedoch verstehen, dass man sich nicht im letzten Teil einer Reihe noch für eine andere Perspektive entscheiden kann. Leider ist man von Madeleine und ihrer absoluten Verwirrtheit und Planlosigkeit gegen Ende einfach nur genervt.

 

Positiv zu vermerken ist, dass es immer wieder Wendungen in der Handlung gab, sodass es zwischenzeitlich wirklich spannend wurde und die Handlung nicht voraussehbar wurde.

 

Der Gedanke, den ich oben bereits erwähnt habe, hängt mit den doch recht langatmigen Szenen zusammen. Meiner Meinung nach sind einige davon tatsächlich überflüssig.

Das brachte mich auf die Idee, dass man aus den drei Büchern auch einfach eines hätte machen können. Dieses hatte dann vielleicht 500 bis 600 Seiten, was aber auch nicht schlimm gewesen wäre.

Auf diese Weise würde die Handlung etwas mehr zusammenhängen und dem Leser mehr Spannung geben, da die Szenen, die Langeweile in die Handlung bringen, nicht mehr da wären.

 

Habt ihr die Bücher gelesen? Was habt ihr von ihnen gehalten? Was sagt ihr zu meiner Idee? Könnt ihr mir zustimmen?

Die Macht des Táltos

Der Ruf des Turul - Die Macht des Taltós - Sarah Schäfle

Titel: Der Ruf des Turul - Die Macht des Táltos

Autor: Sarah Schäfle

 

Worum es geht:

Der dritte Teil der “Der Ruf des Turul”-Reihe beginnt dort, wo der zweite aufgehört hat. Die Gruppe um Madeleine sitzt im alten Lada zusammen mit den gestohlenen Falken und fährt nach Tiszadob. Dort hoffen die Jugendlichen Informationen über den Verbleib von weiteren Falken zu bekommen. Auf was sie stoßen ist etwas größeres: ein Brief, in welchem der Táltos erwähnt wird. Dabei handelt es sich um einen Stier, der den Krieg zwischen den Magieren entscheiden kann.
Die erste Vermutung ist, dass Thilo der Táltos der Guten ist. Doch stimmt das auch oder ist es jemand anderes? Und wer ist der Táltos der Gegner? Die Durchsuchung von Sándors Hauptquartier hat also noch mehr Fragen aufgeworfen.
Doch auch einen Brief, der die Verstecke der restlichen Falken preisgibt, haben sie gefunden. Die Frage, die sie sich jetzt noch stellen müssen, ist, ob es nicht zu einfach war, an die Informationen ran zu kommen. Die echte Herausforderung scheint noch auf sie zu zukommen.

Was ich sage:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass es die Reihe mit Spannung und ohne Fragen zu hinterlassen abschließt. Das hat es soweit auch geschafft. Es werden wirklich alle Fragen beantwortet. Leider kommt die Spannung aber erst in der zweiten Hälfte des Buches so richtig zur Geltung.
Zwar gibt es auch einige spannende Momente in der ersten Hälfte des Buches, doch diese vergehen relativ schnell wieder und machen eher langatmigen Szenen Platz. In der zweiten Hälfte geht es vornehmlich um den großen Endkampf, was schon eine Garantie für Spannung ist, allerdings auch nicht vor einigen langweiligen Szenen schützt. Ein bisschen mehr Balance würde ich mir da doch wünschen, da es sich teils so anfühlt, als würde man sich durch den ersten Teil dieses Buches durchkämpfen müssen.
Was mir allerdings sehr gefallen hat, ist, dass es am Ende noch eine Wendung gibt, die nicht vorhersehbar war.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Madeleine erzählt. Das ist meiner Meinung nach immer eine gute Erzählperspektive. In diesem Falle bin ich aber nicht ganz sicher, ob es wirklich eine gute Wahl war, für diese Perspektive gerade Madeleine auszuwählen. In diesem letzten Teil der Reihe wird das leider sehr deutlich. Madeleine ist die einzige, die die Situation nicht ganz versteht und auch die Zusammenhänge erst sehr spät sieht oder sich die meisten Sachen von den anderen erklären lassen muss. Der Leser hat also gar keine andere Möglichkeit als die ganze Zeit im Dunkeln zu tappen und sämtliche Entwicklungen erst zum Schluss zu erfahren. Mitfiebern ist dadurch nur bedingt möglich.

Die Idee zu dieser Geschichte finde ich nach wie vor super und auch das Ende passt dort sehr gut rein.
Der Schreibstil ist unverändert gut und bietet einen guten Ausgleich von Dialog und Erzählungen.

Fazit:

Auch im letzten Teil bin ich immer noch von der Idee fasziniert. Leider ziehen sich aber auch die Mängel in der Umsetzung bis zum Schluss durch. Daher bekommt dieser dritte Teil der Reihe von mir 3 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/die-macht-des-taltos

Reading progress update: I've read 1%.

Verzaubert, Band 2: Gefährliche Freunde - Anna-Sophie Caspar

Pünklich um 18 Uhr klingelte es an der Haustür.

(1%)

 

Gestern habe ich begonnen, das Buch Vezaubert Band 2: Gefährliche Freunde von Anna-Sophie Caspar zu lesen. Ich bin schon gespannt, wie die Geschichte, nach dem spannenden ersten Teil weiter geht. Hier geht es zur Rezension, des ersten Bandes, für diejenigen, die sich diesen noch einmal ins Gedächtnis rufen möchten.

Quarter Life Poetry

Quarter Life Poetry: Warum meine Freunde Kinder bekommen und bei mir nicht mal ein Kaktus überlebt - Wiebke Vogt, Anna Hickmann, Samantha Jayne Sulham

Titel: Quarter Life Poetry - Warum meine Freunde Kinder bekommen & bei mir nicht mal ein Kaktus überlebt

Autor: Samantha Jayne

Verlag: btb

 

Klappentext

Samantha Jayne weiß, dass das Leben nach der Uni alles andere als glamourös ist. Während alle anderen Kinder kriegen, den Traumjob ergattern und den Studienkredit abbezahlen, spricht ihre Poetry mit kongenialen Illustrationen für alle, die verstanden haben, dass das hier nicht “die besten Jahre deines Lebens” sind. Quarter Life Poetry zeigt die Struggles einer Generation zwischen Dating-Apps, ziemlich mittelmäßigem Sex und schlecht bezahlten Jobs. Einer Generation, die so witzig, cool und selbstironisch an sich zweifelt, wie es noch keine vor ihr getan hat.

Meine Meinung

Was ich sage:

In der Einleitung wird empfohlen, dieses Buch auf dem Klo zu lesen. Darauf habe ich verzichtet und es hat mir trotzdem gefallen. Leider fand ich das Buch nicht ganz so witzig, wie es auf der Rückseite angekündigt wird. Trotzdem fand ich es sehr gut zu lesen. Ich vermute, dass es daran liegt, dass ich mich mit vielen Situationen identifizieren kann.

Die kleinen Defizite, die dieses Buch – meiner Meinung nach – aufzuweisen hat, könnten tatsächlich auch das Ergebnis der Übersetzung sein. Ich bin sicher, dass die Übersetzung wirklich gut ist, aber gerade bei so kleinen Versen kann ich mir auch vorstellen, dass es nicht immer nur eine Übersetzung gibt.

Fazit:

Ein tolles Buch, dass bei mir etwas vollstem Verständnis für die beschriebenen Situationen und Kopfschütteln verursacht hat. In jedem Fall ist es eine amüsante Kleinigkeit für zwischendurch. 4 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/quarter-life-poetry
Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung - Michael Karner
Worum es geht:

Als Ducante in den Raum kommt, in dem Praya, die Prinzessin von Derrbaen, im Tiefschlaf liegt, ist er nicht der Erste. Der Mönch Chauhan ist bereits dabei sie zu wecken. Doch nicht nur die beiden sind in dieser Nacht in den Palast eingedrungen: auch Kopfgeldjäger sind hinter Praya her. Bevor diese aber der Prinzessin zu nahe kommen können, flieht sie mit dem Monsterjäger und dem Mönch in die Wüste hinaus. Was das Motiv ihrer beider Begleiter überhaupt im Palast aufzutauchen war, weiß sie nicht und die beiden halten sich dazu auch bedeckt. Warum Kopfgeldjäger hinter ihr her sind, weiß sie auch nicht – schließlich ist sie nur das elfte Kind ihrer Eltern – , doch auf der Flucht ist der perfekte Zeitpunkt, um das raus zu bekommen. Welche Geheimnisse werden sonst noch aufgedeckt?

Was ich sage:

Im Klappentext dieses Buches wird angekündigt, dass es sich um ein Epic-Fantasy-Abenteuer handelt. Dieses habe ich dann natürlich auch erwartet und soviel kann ich sagen: enttäuscht wird man dabei nicht. Die Idee für die Geschichte hat mich wirklich begeistert. Die Flucht beziehungsweise Verfolgung, die durch die Welt dieses Buches führt und dabei immer mehr der vielen Fragen beantwortet, während neue aufgeworfen werden, hat mich durchaus angesprochen. Leider hat mich die Umsetzung dieser grundlegend guten Idee nicht überzeugen können.

Das Buch wird aus der Sicht von Ducante, dem Monsterjäger, erzählt. Ich mag diese Perspektive eigentlich gern. In diesem Falle erscheint es mir allerdings nicht die richtige Wahl zu sein. Es ist etwas unpersönlich, so als sei der Charakter gar nicht wirklich in der Erzählung drin. Gefühle und Wahrnehmungen dieses Charakters scheinen nicht zu existieren. Außerdem erfährt man von dem Charakter und dessen Motivation nicht so viel, wie man sich das von dieser Erzählperspektive vielleicht wünscht. So ist mir immer noch nicht klar, was der Charakter eigentlich im Palast wollte, außer die Prinzessin da raus holen. Warum ist es Monsterjäger, wenn er eigentlich Prinzessinnen rettet? Vielleicht geht das aber auch nur mir so und ich habe es schlichtweg überlesen.
Aufgrund der nicht ganz geglückten Wahl der Erzählperspektive konnte ich mich nicht gut mit einem der Charakteren identifizieren. Das hat das Leseerlebnis ziemlich beeinträchtigt und man fühlt sich als Leser von der Geschichte nicht ganz mitgenommen.

Die anderen Charakteren sind gut ausgearbeitet. Da man sie nur aus der Sicht von Ducante wahrnimmt, ist mit Recht natürlich nicht mehr über sie bekannt, als sie dem Hauptcharakter als Informationen über sich gewähren.

Es gibt viele Kapitel, was ich erst einmal gut finde. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass diese sehr willkürlich sind. Ein Kapitel endet und ohne eine eine Unterbrechung geht es im nächsten Kapitel mit dem nächsten Satz weiter oder eine Handlung beziehungsweise eine Szene wird über mehrere Kapitel geführt. Das hat etwas gestört, da ich von einem neuen Kapitel einen neuen Teil der Handlung erwarte und nicht die Fortführung dessen, was schon die ganze Zeit passiert.
Zwischenzeitlich springt es dann auch noch von einer Tätigkeit zur nächsten. Das ist wirklich etwas plötzlich, wenn man innerhalb eines Absatzes irgendwo völlig anders ist. Andere Szenen sind ein bisschen langatmig. Eine bessere Balance im Tempo wäre schön.
Stilistisch gesehen sind das Dinge, die mich wirklich gestört haben. Der Schreibstil hingegen ist wirklich gut.

Fazit:

Dieses Buch von einem ziemlichen Auf und Ab zwischen wirklich spannend und langweilig beziehungsweise langatmig bestimmt. Da hätte ich mir einfach eine bessere Balance gewünscht. Da es ansonsten auch noch einige Mängel aufweist, kann ich an dieser Stelle nur 2 von 5 Punkten geben.

Der Schatz der gläsernen Wächter

Der Schatz der gläsernen Wächter - Dane Rahlmeyer

Titel: Der Schatz der gläsernen Wächter

Autor: Dane Rahlmeyer

 

Worum es geht:

Kriss ist mit ihren sechszehn Jahren nicht das, was man sich unter einem Doktor der Archäologie vorstellt. Doch diejenigen, die das Fach der Archäologie schätzen, wissen, dass sie einfach die beste ist. Eine von ihnen ist die Baronin Gellos, die Kriss auf die Suche nach der Insel Dalahan schickt.

Keiner weiß allerdings, ob diese Insel tatsächlich existiert oder was auf ihr zu finden ist. Denn bisher ist niemand zurückgekehrt, der nach ihr gesucht hat. Darunter auch Kriss’ Mutter, von der alle glauben sie sei tot – nur Kriss eben nicht. Kann die junge Frau mit der Hilfe von Lian, der von der Baronin mitgeschickt wurde, die Insel und auch ihre Mutter finden oder scheitert sie da, wo so viele vor ihr bereits gescheitert sind?

Was ich sage:

Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich ein spannendes Abenteuer erwartet. Genau das ist es auch geworden. Es hat alles, was ein wirkliches Abenteuer haben muss: einen Schatz (in diesem Falle ist das wohl eher die Insel, die gesucht wird), ein Schiff (in diesem Falle ein Luftschiff) und natürlich fehlt auch der Gegenspieler nicht, der ebenfalls die Insel sucht und dabei vor nichts zurückschreckt.

Die Welt, in der man dieses Abenteuer erlebt, ist komplett der Phantasie des Autoren entsprungen. Trotzdem versteht man alles sehr gut und kann sich die verschiedenen Orte auch sehr gut vorstellen. Das einzige, womit ich ein bisschen Schwierigkeiten hatte, war es mir diese Welt, von der man eben so viel kennen lernt, als Ganzes vorzustellen. Eine Karte, wie man es aus anderen Büchern kennt, wäre eine wirklich gute Sache gewesen.

Für den Hauptteil der Geschichte wird Kriss verfolgt. Sie ist der Hauptcharakter, auf den sämtliche Ereignisse einprasseln. Genau das macht sie für den Leser so sympatisch. Man wird von ihr mitgerissen. Ihre Motivation die Insel zu finden, um vielleicht ihre Mutter wieder zu sehen, macht es einem als Leser wirklich schwer das Buch zur Seite zu legen. Eigentlich möchte man es in einem Rutsch durchlesen.
Die Charakteren insgesamt sind sehr gut ausgearbeitet. Da man in den meisten Fällen nur die Sicht von Kriss auf alle anderen hat, weiß man nicht sehr viel über die meisten, aber im Laufe der Geschichte bekommt man als Leser auch immer mehr Einblick in die einzelnen Charakteren.

Die Idee zu der Geschichte von der Suche nach dem Ort, den keiner kennt, hat mir sehr gut gefallen. Es ist sicher keine neue Idee, aber in dieser fremden Welt ist es sicher etwas neues. Auch die Idee eine Sechzehnjährige als Doktor der Archäologie auf das Abenteuer zu schicken, ist sicher etwas, was es zuvor noch nicht gegeben hat.
Der Schreibstil ist ansprechend.

Fazit:

Mir hat diese Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Sowohl die Idee als auch die Umsetzung hat mich angesprochen. Für die Bewertung bedeutet dies 5 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/der-schatz-der-glaesernen-waechter

Ich lese gerade

Das Schwert der Todlosen Königin (Der Schatz der gläsernen Wächter 2)
Dane Rahlmeyer
Bereits gelesen: 48 %
Hinter den Augen der Welt: Historischer Roman
Tess Schirmer
Bereits gelesen: 94/480 pages
Alera - Geliebter Feind
Cayla Kluver, Henriette Zeltner
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Die Zweite Legion
Richard Schwartz
Bereits gelesen: 251/432 pages
The Hungering Saga Complete
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Das Bildnis des Dorian Grey
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