behind the cover

Meine Hobbys sind Lesen, Lesen und Schreiben. Das Ergebnis dieser beiden findet sich hier wieder. Neben Rezensionen der von mir gelesenen Bücher gibt es auch meine Erfahrungen auf dem Weg zu dem ersten von mir verfassten Roman. Autorin werden ist schließlich mein Kindheitstraum - Zeit das der sich erfüllt.

Reading progress update: I've read 88%.

Verzaubert, Band 2: Gefährliche Freunde - Anna-Sophie Caspar

Aber vor allem spürte sie plötzlich eine Zuversicht in sich, die zuvor nicht dagewesen war.

(88%)

 

Ich habe heute das Buch Verzaubert Band 2: Gefährliche Freunde von Anna-Sophie Caspar zuende gelesen. Seid schon mal gespannt auf die Rezension.

Der Ruf des Turul - Im Zeichen des Falken - Sarah Schäfle Der Ruf des Turul - Ildikós Erben - Sarah Schäfle Der Ruf des Turul - Die Macht des Taltós - Sarah Schäfle

Eine Zusammenfassung: Der Ruf des Turul

Vor kurzem habe ich die Reihe Der Ruf des Turul von Sarah Schäfle zuende gelesen. Zwar habe ich bereits zu jedem einzelnen der drei Teile eine Rezension verfasst, doch möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf die Reihe zusammen eingehen, da sich mir ein Gedanke bereits nach Lesen des ersten Teils aufgedrängt hat und dieser sich nach dem Lesen der anderen beiden nur bestätigt hat.

 

Bevor ich aber zu diesem Gedanken komme, möchte ich noch einmal auf die Idee zu der gesamten Geschichte eingehen. Wie auch schon in den einzelnen Rezensionen erwähnt, finde ich die Idee wirklich sehr gut. Zwar ist die Idee, den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse von Magieren austragen zu lassen, keine neue, aber die Idee die Magie an ein Objekt - in diesem Falle den Turul - zu binden und eine Gruppe Jugendliche langsam ihre eigenen Kräfte entdecken entdecken zu lassen, fand ich durchaus ansprechend und in dieser Form habe ich auch noch nichts vergleichbares gelesen.

Leider konnte mich die Umsetzung dieser guten Idee nicht überzeugen.

Das liegt vor allem daran, dass man immer wieder durch langatmige und teils sogar langweiligen Szenen unterbrochen wird. Und das kommt häufiger vor, als ich es mir als Leser gewünscht hätte.

Ein anderer Punkt, der mich nicht komplett überzeugt hat, ist die Erzählperspektive. Dazu möchte ich noch sagen, dass diese mir erst im letzten Teil nicht mehr gepasst hat und für die beiden ersten Teile eine gute Wahl war. Ich kann jedoch verstehen, dass man sich nicht im letzten Teil einer Reihe noch für eine andere Perspektive entscheiden kann. Leider ist man von Madeleine und ihrer absoluten Verwirrtheit und Planlosigkeit gegen Ende einfach nur genervt.

 

Positiv zu vermerken ist, dass es immer wieder Wendungen in der Handlung gab, sodass es zwischenzeitlich wirklich spannend wurde und die Handlung nicht voraussehbar wurde.

 

Der Gedanke, den ich oben bereits erwähnt habe, hängt mit den doch recht langatmigen Szenen zusammen. Meiner Meinung nach sind einige davon tatsächlich überflüssig.

Das brachte mich auf die Idee, dass man aus den drei Büchern auch einfach eines hätte machen können. Dieses hatte dann vielleicht 500 bis 600 Seiten, was aber auch nicht schlimm gewesen wäre.

Auf diese Weise würde die Handlung etwas mehr zusammenhängen und dem Leser mehr Spannung geben, da die Szenen, die Langeweile in die Handlung bringen, nicht mehr da wären.

 

Habt ihr die Bücher gelesen? Was habt ihr von ihnen gehalten? Was sagt ihr zu meiner Idee? Könnt ihr mir zustimmen?

Die Macht des Táltos

Der Ruf des Turul - Die Macht des Taltós - Sarah Schäfle

Titel: Der Ruf des Turul - Die Macht des Táltos

Autor: Sarah Schäfle

 

Worum es geht:

Der dritte Teil der “Der Ruf des Turul”-Reihe beginnt dort, wo der zweite aufgehört hat. Die Gruppe um Madeleine sitzt im alten Lada zusammen mit den gestohlenen Falken und fährt nach Tiszadob. Dort hoffen die Jugendlichen Informationen über den Verbleib von weiteren Falken zu bekommen. Auf was sie stoßen ist etwas größeres: ein Brief, in welchem der Táltos erwähnt wird. Dabei handelt es sich um einen Stier, der den Krieg zwischen den Magieren entscheiden kann.
Die erste Vermutung ist, dass Thilo der Táltos der Guten ist. Doch stimmt das auch oder ist es jemand anderes? Und wer ist der Táltos der Gegner? Die Durchsuchung von Sándors Hauptquartier hat also noch mehr Fragen aufgeworfen.
Doch auch einen Brief, der die Verstecke der restlichen Falken preisgibt, haben sie gefunden. Die Frage, die sie sich jetzt noch stellen müssen, ist, ob es nicht zu einfach war, an die Informationen ran zu kommen. Die echte Herausforderung scheint noch auf sie zu zukommen.

Was ich sage:

Erwartet habe ich von diesem Buch, dass es die Reihe mit Spannung und ohne Fragen zu hinterlassen abschließt. Das hat es soweit auch geschafft. Es werden wirklich alle Fragen beantwortet. Leider kommt die Spannung aber erst in der zweiten Hälfte des Buches so richtig zur Geltung.
Zwar gibt es auch einige spannende Momente in der ersten Hälfte des Buches, doch diese vergehen relativ schnell wieder und machen eher langatmigen Szenen Platz. In der zweiten Hälfte geht es vornehmlich um den großen Endkampf, was schon eine Garantie für Spannung ist, allerdings auch nicht vor einigen langweiligen Szenen schützt. Ein bisschen mehr Balance würde ich mir da doch wünschen, da es sich teils so anfühlt, als würde man sich durch den ersten Teil dieses Buches durchkämpfen müssen.
Was mir allerdings sehr gefallen hat, ist, dass es am Ende noch eine Wendung gibt, die nicht vorhersehbar war.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Madeleine erzählt. Das ist meiner Meinung nach immer eine gute Erzählperspektive. In diesem Falle bin ich aber nicht ganz sicher, ob es wirklich eine gute Wahl war, für diese Perspektive gerade Madeleine auszuwählen. In diesem letzten Teil der Reihe wird das leider sehr deutlich. Madeleine ist die einzige, die die Situation nicht ganz versteht und auch die Zusammenhänge erst sehr spät sieht oder sich die meisten Sachen von den anderen erklären lassen muss. Der Leser hat also gar keine andere Möglichkeit als die ganze Zeit im Dunkeln zu tappen und sämtliche Entwicklungen erst zum Schluss zu erfahren. Mitfiebern ist dadurch nur bedingt möglich.

Die Idee zu dieser Geschichte finde ich nach wie vor super und auch das Ende passt dort sehr gut rein.
Der Schreibstil ist unverändert gut und bietet einen guten Ausgleich von Dialog und Erzählungen.

Fazit:

Auch im letzten Teil bin ich immer noch von der Idee fasziniert. Leider ziehen sich aber auch die Mängel in der Umsetzung bis zum Schluss durch. Daher bekommt dieser dritte Teil der Reihe von mir 3 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/die-macht-des-taltos

Reading progress update: I've read 1%.

Verzaubert, Band 2: Gefährliche Freunde - Anna-Sophie Caspar

Pünklich um 18 Uhr klingelte es an der Haustür.

(1%)

 

Gestern habe ich begonnen, das Buch Vezaubert Band 2: Gefährliche Freunde von Anna-Sophie Caspar zu lesen. Ich bin schon gespannt, wie die Geschichte, nach dem spannenden ersten Teil weiter geht. Hier geht es zur Rezension, des ersten Bandes, für diejenigen, die sich diesen noch einmal ins Gedächtnis rufen möchten.

Quarter Life Poetry

Quarter Life Poetry: Warum meine Freunde Kinder bekommen und bei mir nicht mal ein Kaktus überlebt - Wiebke Vogt, Anna Hickmann, Samantha Jayne Sulham

Titel: Quarter Life Poetry - Warum meine Freunde Kinder bekommen & bei mir nicht mal ein Kaktus überlebt

Autor: Samantha Jayne

Verlag: btb

 

Klappentext

Samantha Jayne weiß, dass das Leben nach der Uni alles andere als glamourös ist. Während alle anderen Kinder kriegen, den Traumjob ergattern und den Studienkredit abbezahlen, spricht ihre Poetry mit kongenialen Illustrationen für alle, die verstanden haben, dass das hier nicht “die besten Jahre deines Lebens” sind. Quarter Life Poetry zeigt die Struggles einer Generation zwischen Dating-Apps, ziemlich mittelmäßigem Sex und schlecht bezahlten Jobs. Einer Generation, die so witzig, cool und selbstironisch an sich zweifelt, wie es noch keine vor ihr getan hat.

Meine Meinung

Was ich sage:

In der Einleitung wird empfohlen, dieses Buch auf dem Klo zu lesen. Darauf habe ich verzichtet und es hat mir trotzdem gefallen. Leider fand ich das Buch nicht ganz so witzig, wie es auf der Rückseite angekündigt wird. Trotzdem fand ich es sehr gut zu lesen. Ich vermute, dass es daran liegt, dass ich mich mit vielen Situationen identifizieren kann.

Die kleinen Defizite, die dieses Buch – meiner Meinung nach – aufzuweisen hat, könnten tatsächlich auch das Ergebnis der Übersetzung sein. Ich bin sicher, dass die Übersetzung wirklich gut ist, aber gerade bei so kleinen Versen kann ich mir auch vorstellen, dass es nicht immer nur eine Übersetzung gibt.

Fazit:

Ein tolles Buch, dass bei mir etwas vollstem Verständnis für die beschriebenen Situationen und Kopfschütteln verursacht hat. In jedem Fall ist es eine amüsante Kleinigkeit für zwischendurch. 4 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/quarter-life-poetry
Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung - Michael Karner
Worum es geht:

Als Ducante in den Raum kommt, in dem Praya, die Prinzessin von Derrbaen, im Tiefschlaf liegt, ist er nicht der Erste. Der Mönch Chauhan ist bereits dabei sie zu wecken. Doch nicht nur die beiden sind in dieser Nacht in den Palast eingedrungen: auch Kopfgeldjäger sind hinter Praya her. Bevor diese aber der Prinzessin zu nahe kommen können, flieht sie mit dem Monsterjäger und dem Mönch in die Wüste hinaus. Was das Motiv ihrer beider Begleiter überhaupt im Palast aufzutauchen war, weiß sie nicht und die beiden halten sich dazu auch bedeckt. Warum Kopfgeldjäger hinter ihr her sind, weiß sie auch nicht – schließlich ist sie nur das elfte Kind ihrer Eltern – , doch auf der Flucht ist der perfekte Zeitpunkt, um das raus zu bekommen. Welche Geheimnisse werden sonst noch aufgedeckt?

Was ich sage:

Im Klappentext dieses Buches wird angekündigt, dass es sich um ein Epic-Fantasy-Abenteuer handelt. Dieses habe ich dann natürlich auch erwartet und soviel kann ich sagen: enttäuscht wird man dabei nicht. Die Idee für die Geschichte hat mich wirklich begeistert. Die Flucht beziehungsweise Verfolgung, die durch die Welt dieses Buches führt und dabei immer mehr der vielen Fragen beantwortet, während neue aufgeworfen werden, hat mich durchaus angesprochen. Leider hat mich die Umsetzung dieser grundlegend guten Idee nicht überzeugen können.

Das Buch wird aus der Sicht von Ducante, dem Monsterjäger, erzählt. Ich mag diese Perspektive eigentlich gern. In diesem Falle erscheint es mir allerdings nicht die richtige Wahl zu sein. Es ist etwas unpersönlich, so als sei der Charakter gar nicht wirklich in der Erzählung drin. Gefühle und Wahrnehmungen dieses Charakters scheinen nicht zu existieren. Außerdem erfährt man von dem Charakter und dessen Motivation nicht so viel, wie man sich das von dieser Erzählperspektive vielleicht wünscht. So ist mir immer noch nicht klar, was der Charakter eigentlich im Palast wollte, außer die Prinzessin da raus holen. Warum ist es Monsterjäger, wenn er eigentlich Prinzessinnen rettet? Vielleicht geht das aber auch nur mir so und ich habe es schlichtweg überlesen.
Aufgrund der nicht ganz geglückten Wahl der Erzählperspektive konnte ich mich nicht gut mit einem der Charakteren identifizieren. Das hat das Leseerlebnis ziemlich beeinträchtigt und man fühlt sich als Leser von der Geschichte nicht ganz mitgenommen.

Die anderen Charakteren sind gut ausgearbeitet. Da man sie nur aus der Sicht von Ducante wahrnimmt, ist mit Recht natürlich nicht mehr über sie bekannt, als sie dem Hauptcharakter als Informationen über sich gewähren.

Es gibt viele Kapitel, was ich erst einmal gut finde. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass diese sehr willkürlich sind. Ein Kapitel endet und ohne eine eine Unterbrechung geht es im nächsten Kapitel mit dem nächsten Satz weiter oder eine Handlung beziehungsweise eine Szene wird über mehrere Kapitel geführt. Das hat etwas gestört, da ich von einem neuen Kapitel einen neuen Teil der Handlung erwarte und nicht die Fortführung dessen, was schon die ganze Zeit passiert.
Zwischenzeitlich springt es dann auch noch von einer Tätigkeit zur nächsten. Das ist wirklich etwas plötzlich, wenn man innerhalb eines Absatzes irgendwo völlig anders ist. Andere Szenen sind ein bisschen langatmig. Eine bessere Balance im Tempo wäre schön.
Stilistisch gesehen sind das Dinge, die mich wirklich gestört haben. Der Schreibstil hingegen ist wirklich gut.

Fazit:

Dieses Buch von einem ziemlichen Auf und Ab zwischen wirklich spannend und langweilig beziehungsweise langatmig bestimmt. Da hätte ich mir einfach eine bessere Balance gewünscht. Da es ansonsten auch noch einige Mängel aufweist, kann ich an dieser Stelle nur 2 von 5 Punkten geben.

Der Schatz der gläsernen Wächter

Der Schatz der gläsernen Wächter - Dane Rahlmeyer

Titel: Der Schatz der gläsernen Wächter

Autor: Dane Rahlmeyer

 

Worum es geht:

Kriss ist mit ihren sechszehn Jahren nicht das, was man sich unter einem Doktor der Archäologie vorstellt. Doch diejenigen, die das Fach der Archäologie schätzen, wissen, dass sie einfach die beste ist. Eine von ihnen ist die Baronin Gellos, die Kriss auf die Suche nach der Insel Dalahan schickt.

Keiner weiß allerdings, ob diese Insel tatsächlich existiert oder was auf ihr zu finden ist. Denn bisher ist niemand zurückgekehrt, der nach ihr gesucht hat. Darunter auch Kriss’ Mutter, von der alle glauben sie sei tot – nur Kriss eben nicht. Kann die junge Frau mit der Hilfe von Lian, der von der Baronin mitgeschickt wurde, die Insel und auch ihre Mutter finden oder scheitert sie da, wo so viele vor ihr bereits gescheitert sind?

Was ich sage:

Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich ein spannendes Abenteuer erwartet. Genau das ist es auch geworden. Es hat alles, was ein wirkliches Abenteuer haben muss: einen Schatz (in diesem Falle ist das wohl eher die Insel, die gesucht wird), ein Schiff (in diesem Falle ein Luftschiff) und natürlich fehlt auch der Gegenspieler nicht, der ebenfalls die Insel sucht und dabei vor nichts zurückschreckt.

Die Welt, in der man dieses Abenteuer erlebt, ist komplett der Phantasie des Autoren entsprungen. Trotzdem versteht man alles sehr gut und kann sich die verschiedenen Orte auch sehr gut vorstellen. Das einzige, womit ich ein bisschen Schwierigkeiten hatte, war es mir diese Welt, von der man eben so viel kennen lernt, als Ganzes vorzustellen. Eine Karte, wie man es aus anderen Büchern kennt, wäre eine wirklich gute Sache gewesen.

Für den Hauptteil der Geschichte wird Kriss verfolgt. Sie ist der Hauptcharakter, auf den sämtliche Ereignisse einprasseln. Genau das macht sie für den Leser so sympatisch. Man wird von ihr mitgerissen. Ihre Motivation die Insel zu finden, um vielleicht ihre Mutter wieder zu sehen, macht es einem als Leser wirklich schwer das Buch zur Seite zu legen. Eigentlich möchte man es in einem Rutsch durchlesen.
Die Charakteren insgesamt sind sehr gut ausgearbeitet. Da man in den meisten Fällen nur die Sicht von Kriss auf alle anderen hat, weiß man nicht sehr viel über die meisten, aber im Laufe der Geschichte bekommt man als Leser auch immer mehr Einblick in die einzelnen Charakteren.

Die Idee zu der Geschichte von der Suche nach dem Ort, den keiner kennt, hat mir sehr gut gefallen. Es ist sicher keine neue Idee, aber in dieser fremden Welt ist es sicher etwas neues. Auch die Idee eine Sechzehnjährige als Doktor der Archäologie auf das Abenteuer zu schicken, ist sicher etwas, was es zuvor noch nicht gegeben hat.
Der Schreibstil ist ansprechend.

Fazit:

Mir hat diese Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Sowohl die Idee als auch die Umsetzung hat mich angesprochen. Für die Bewertung bedeutet dies 5 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/der-schatz-der-glaesernen-waechter

Sieben Minuten nach Mitternacht

Worum es geht

Das Leben des jungen Conor ist alles andere als sorglos: Seine Mutter ist ständig krank, er muss deshalb bei seiner strengen Großmutter wohnen, und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet – um punkt sieben Minuten nach Mitternacht – aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht mit ihm. Ist das noch der Traum – oder ist es Realität? Das weise Monster beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Fortan kommt sein ungewöhnlicher Freund jede Nacht und seine Erzählungen führen Conor auf den Weg zu einer überwältigenden Wahrheit …

Eckdaten

Deutscher Titel: Sieben Minuten nach Mitternacht
Originaltitel: A Monster Calls

Regie: Juan Antonio Bayona
Romanvorlage: Patrick Ness

Lauflänge: 108 Minuten

im Kino: 4. Mai 2017

Zum Film

Die große Bewertung gleich zu Anfang: es gab lange keinen Film mehr, der mich so sehr mitgerissen hat, wie dieser.
Eigentlich bin ich nämlich gar kein Filmfan. Ich lese eben lieber ein Buch. In diesem Falle lohnt es sich allerdings wirklich mal den Film anzusehen. Man wird von den vielen

Zur Technik

Ich bin Fotografin durch und durch. Wahrscheinlich ist es gerade deshalb, dass mich dieser Film auf der Ebene der Kameraführung so sehr angesprochen hat. Es wird viel auf Makro-Bilder gesetzt. Das sorgt für ein mitten-drin-statt-nur-dabei-Gefühl beim Zuschauer. Bei anderen Filmen ist mir diese Art der Kameraführung noch nicht aufgefallen und es hat mich wirklich positiv überrascht, wie gut das tatsächlich aussieht.

Die Geschichten des Monsters werden in Wasserfarben dargestellt.

Vergleich zum Buch

Als ambitionierte Leseratte weiß ich, dass es gern mal große Diskrepanzen zwischen dem Buch und der Verfilmung gibt, weshalb der Film bei Buchfans meist durchfällt. In diesem Falle ist ist mir allerdings nicht möglich etwas zu dem Unterschied zwischen Buch und Film zu sagen, da sich das Buch seit gefühlten Ewigkeiten auf meiner To-Read Liste befindet und dort irgendwie nicht weg kommt. Sobald ich dieses Versäumnis nachgeholt habe, werde ich es an dieser Stelle selbstverständlich noch ergänzen.

Jetzt seid Ihr dran

  • Habt ihr – im Gegensatz zu mir – das Buch gelesen?
  • Werdet ihr euch den Film ansehen?

Reading progress update: I've read 4 out of 435 pages.

Der Schatz der gläsernen Wächter - Dane Rahlmeyer

Kriss konnte es fühlen: Das Allerheiligste war zum Greifen nahe!

(Seite 4)

 

Ich habe angefangen Der Schatz der Gläsernen Wächter von Dane Rahlmeyer zu lesen.

Der weiteste Weg

Der weiteste Weg: Mit dem Campingbus bis Australien - Bruno Blum

Titel: Der weiteste Weg - Mit dem Campingbus bis Australien

Autor: Bruno Blum

Verlag: Belius Klasing

 

Klappentext

Bruno Blum ist ein Weltenbummler. Tief verwurzelt in seiner schweizerischen Heimat, zieht es ihn doch immer wieder hinaus in die Welt. Abenteuer will er dabei erleben, das Gefühl des Unterwegsseins genießen, auftanken. Zweimal hat er bereits mit dem Motorrad die Welt bereist – allein. Diesmal macht er irgendwie alles anders. Nimmt zwei Räder mehr mit, und vor allem: seine Freundin!

Dieses begeisternde Abenteuer-Buch erzählt die Geschichte von einer Reise zu zweit, die mit dem Campingbus über die längste Strecke führt, die man sich überhaupt aussuchen kann: bis Australien. Claudia und Bruno erleben dabei faszinierende Natur, unendliche Weiten, überfüllte Städte und immer wieder tolle Begegnungen. Und lernen viel Neues auch über sich selbst …

Einzigartige Erlebnisse auf Zehntausenden von Kilometern durch:

  • Osteuropa und die Mongolei
  • den Nahen Osten und Indien
  • den “roten Kontinent” mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten
  • Japan und seine faszinierende Kultur
  • Sonne und Eis, Sturm und Hitze, Höhen und Tiefen

 

Meine Meinung

Was ich sage:

Meine Erwartungen an dieses Buch waren ein Abenteuer, auf das ich gern mitfahren möchte. Länder kennen lernen, in denen ich noch nie zuvor war.
So ein bisschen hat sich meine Erwartung tatsächlich erfüllt. Angefangen hat es ganz gut. Denn losgehen tut es genau da, wo jeder anfängt – egal wie lang die Reise werden soll – : mit dem Traum und der Planung. Danach hatte ich allerdings das Gefühl, das ich in einem spannend geratenem Geschichtsbuch lese. Natürlich bekommt man immer wieder auch persönliche Eindrücke vermittelt, die dem ganzen dann ein bisschen Würze geben, doch diese Erzählungen brachten das Feeling einfach nicht zum Leser. Erst das Kapitel, welches sich mit Australien auseinandersetzte, brachte für mich mehr als eine einfache Erzählung sondern auch Emotionen rüber.

Dank der vielen Bilder, die überall im Buch verteilt sind, bekommt man einen genaueren Eindruck von den Orten und den Menschen, die im Text drum herum beschrieben sind. Das hat mir sehr gefallen, denn wie sagt man so schön: ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Noch was: Als erstes ist mir aufgefallen, dass die Dame, die mitreist, im Klappentext Claudia genannt wird, in dem Text des Buches aber Yvonne genannt wird. Was ausmachen tut das nicht, ist eben nur etwas, was mir ganz am Rande aufgefallen ist, als ich angefangen habe, das Buch zu lesen.

Fazit:

Insgesamt ist es wirklich schönes Abenteuer. Leider ist bei mir das Feeling aber nicht rüber gekommen. Daher vergebe ich nur 3 von 5 Punkte.

Quelle: http://coverworlds.de/der-weiteste-weg

A Dragon's Soul

A Dragon's Soul (Dragon Chronicles) - Solvig Schneeberg

Titel: A Dragon's Soul

Autor: Solvig Schneeberg

 

Worum es geht:

Nach dem Angriff auf die Akademie müssen die Bewohner fliehen. Dabei teilen sie sich auf: während Raven, Elion, Zane und George nach Wales gehen, um das alte Anwesen der Black Familie zu besiedeln, ziehen alle anderen in eine Akademie nach London.
In dem Anwesen tauchen zwei Assassinen, Sky und Cain, auf, die vom Rat der Wächter geschickt wurden, um Taranis nach dem Angriff zur Rechenschaft zu ziehen. Bis auf George ist aber keiner von dessen Anwesenheit begeistert, schließlich wollen Raven und Zane selbst Rache an ihrem Vater nehmen.
Die Probleme häufen sich also: beide Drachenkinder stehen immer noch vor der ersten Verwandlung, Zane leidet stark unter dem Verlust der bei dem Angriff gestorbenen und zu allem Überfluss taucht auch noch Mitglieder des Ordens der Schwarzen Sonne in der Nähe des Anwesens auf. Und welche Geheimnisse verbergen die Assassinen?

Was ich sage:

Erwartet habe ich bei diesem Buch eine spannende Fantasy-Geschichte. Gerade nach dem ersten Teil des Reihe wurde diese Erwartung noch einmal mehr unterstützt. Das bekommt man tatsächlich auch geboten. An Spannung und immer wieder neuen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, ist wirklich nicht gespart worden.
Leider fand ich die Geschichte insgesamt allerdings etwas langweilig. Zwar passiert ständig neues, sodass man wirklich Spaß daran hat, weiter zu lesen, aber ich hatte auch das Gefühl, dass sich die Geschichte im Kreis bewegt und man am Ende genau da ist, wo man am Anfang bereits gewesen war.

Natürlich geht es auch in diesem Buch um die Liebe. Die fand ich wirklich gut ausgearbeitet, wie diese sich entwickelt hat so im Laufe des Romans. Wenn man aber davon ausgeht, dass es in dem gesamten Werk nur um wenige Tage, geht es schon etwas schnell. Aber bei so einer Anziehung – was soll man anderes machen?

Die Erzählperspektive ist immer so gewählt, dass ein Charakter verfolgt wird. Leider kommt man dabei schnell durcheinander, da sich die Perspektive manchmal pro Kapitel mehrfach ändert. Das ist leider etwas zu viel. Es wäre wohl besser gewesen, nur ein oder zwei Charakteren zu verfolgen oder gleich einen Allwissenden-Erzähler einzusetzen. Durch jenen würden die Charakteren aber nicht mehr ganz so geheimnisvoll wirken, wie sie es eben tun und wie es auch die Geschichte braucht, um spannend zu bleiben.

Die Charakteren sind gut ausgearbeitet. Jeder hat sein eigenes Geheimnis und Motivation, die Geschichte weiter leben zu lassen.

Die Idee von der Geschichte finde ich nach wie vor wirklich gut. Ich habe aber das Gefühl, dass der Plot, der im ersten Band des Reihe seinen Anfang genommen hat, im zweiten ein wenig verloren geht. Dadurch entstehen zwei Bücher, die zwar unabhängig voneinander gelesen werden könnten (ist trotzdem nicht empfehlenswert), die beide aber nicht beendet sind.
Der Schreibstil ist wirklich sehr schön. Es macht Spaß, das Buch zu lesen.
Mit ist aufgefallen, dass zwischenzeitlich die Namen der Charakteren verwechselt wurden. Das ist sehr schade, da man im Lesefluss manchmal einfach anhält und sich fragt, ob das überhaupt so stimmt.

Fazit:

Dieser zweite Teil der Dragon Chronicles schließt fließend an den ersten Teil an. Die Idee für die Geschichte ist sehr gut, allerdings hapert es an der Umsetzung. Leider gibt es einige Defizite, deshalb vergebe ich 3 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/a-dragons-soul

A Dragon's Love

A Dragon's Love (Dragon Chronicles) - Solvig Schneeberg

Titel: A Dragon's Love

Autor: Solvig Schneeberg

 

Worum es geht:

Raven denkt, sie sei eine normale Studentin mit normalen Problemen und normalen Freunden. Dann kommt es aber zu einem Zwischenfall bei einer Party, nach dem nichts ist, wie es einmal war. Sie erfährt, dass es sich bei ihr um ein Geschöpf handelt und dass auch ihr bester Freund ein Geschöpf ist, ihr dies aber seit ihrem Kennenlernen verschweigt. Außerdem erfährt sie, dass sie gejagt wird und das schon seit ihrer Geburt. In der Academy verspricht man ihr, dass sie in Sicherheit ist und ihre Fähigkeiten trainiert werden. Doch wer ist hinter ihr her und warum? Und viel wichtiger: kann sie ihrem besten Freund – dem Menschen, dem sie immer am meisten vertraut hat – irgendwann wieder vertrauen?

Was ich sage:

Meine Erwartung an dieses Buch waren eine spannende Fantasy-Geschichte, die an geheimnisvollen Plätzen spielt und den Leser zu einem einmaligen Abenteuer einlädt.
Ein bisschen wurde diese Erwartung auch erfüllt, indem eine tolle Geschichte, die mit reichlich Fantasy gespickt ist, an eindrucksvollen Plätzen (das waren sie zumindest in meiner Phantasie) stattfindet. Leider hat ab einem gewissen Zeitpunkt die Liebe das Ruder übernommen und das ganze eher in einen Liebesroman verwandelt.

Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von dem Hauptcharakter Raven erzählt. Auf diese Weise kann auch der Leser diese neue Welt, in die Raven hinein gerät, mit ihren Augen erkunden und ihre Angst oder ihre Wut spüren. Das funktioniert auch sehr gut, da der Charakter toll entwickelt wurde und es so dem Leser wirklich leicht fällt, die verschiedenen Emotionen Ravens zu verstehen und auch nachzuempfinden. Ich für meinen Teil konnte mich sehr gut in diesen Charakter rein versetzten.
Die anderen Charakteren sind nicht so gut einschätzbar, da sie eben auf Ravens Meinung beruhen. Soweit es zu beurteilen ist, sind diese aber auch entwickelt und ihre Handlungen zu einem gewissen Grad auch nachempfindbar.

Die Idee der Geschichte finde ich wirklich toll. Sicher ist die Idee an sich, dass eben nicht alles so ist, wie es scheint und es eben auch irgendwelche Geschöpfe unter den Menschen gibt, nicht neu, aber die Umsetzung in diesem Teil hat mich wirklich überzeugt.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Sache mit der Magie etwas übertrieben wurde. Ich verstehe zwar, dass es Magie gibt, aber diese sollte etwas besser durchdacht werden.
Eine Kleinigkeit, die mich ebenfalls etwas gestört hat, ist die Liebe zwischen Raven und Elion. Ich habe ja nichts gegen Liebe in einem Nebenplot, aber ich habe das Gefühl, dass sie in diesem Buch einfach wichtiger geworden ist, als die Hauptstory. Vielleicht spielt sie in dem nächsten Band auch eine wichtige Rolle, wer weiß das schon, aber in diesem finde ich es etwas übertrieben.

Der Schreibstil ist wirklich schön. Es gibt eine gute Balance aus Dialog, Erzählung und Gedanken. Zwischendurch bin ich über recht auffällige Rechtschreibfehler gestolpert, was den Lesefluss leider etwas ins Schwanken bringt, allerdings auch nicht sehr stört, da es nicht sehr viele sind.

Fazit:

Trotz einiger kleiner Defizite war ich wirklich begeistert von diesem ersten Teil der Reihe und freue mich bereits darauf, den zweiten Teil zu lesen. Deshalb vergebe ich 4 Punkte.

Quelle: http://coverworlds.de/a-dragons-love

Reading progress update: I've read 5 out of 304 pages.

A Dragon's Soul (Dragon Chronicles) - Solvig Schneeberg

Er wusste schon beim aufstehen, dass es kein guter Tag werden würde.

(Seite 5)

 

Ich habe das Buch "A Dragon's Soul" von Solvig Schneeberg begonnen zu lesen. Nach dem guten ersten Buch habe ich große Erwartungen an diesen zweiten Band der Reihe.

Reading progress update: I've read 278 out of 278 pages.

A Dragon's Love (Dragon Chronicles) - Solvig Schneeberg

"Auf nach Wales", bestätigte er.

(Seite 278)

 

Heute habe ich das Buch "A Dragon's Love" von Solvig Schneeberg zuende gelesen. Ich fand es wirklich toll und die Rezension folgt nächste Woche.

Rauklands Sohn

Rauklands Sohn - Jordis Lank

Titel: Rauklands Sohn

Autor: Jordis Lank

Verlag: el Gato

 

Worum es geht:

Ronan verschläft gerade an dem Tag, an dem er einen Teil der Armee Rauklands in die Schlacht führen soll. Dei Konsequenzen daraus sind nicht nur, dass die Schlecht verloren wird, sondern auch die Verbannung von Ronan nach Lannoch. Dort soll er ein Jahr bleiben und die Aufgaben von König Merin meistern. Wer die Aufgaben besteht, wird der nächste König von Lannoch. Das einzige Problem, das sich ihm stellt, ist, dass er einen Freund braucht, um die Aufgaben beginnen zu können. Er kam aber allein auf die Insel und von den Bewohnern will keiner mit ihm etwas zu tun haben. Wie soll er die Aufgaben also meistern?

Was ich sage:

Ich bin mir gar nicht sicher, warum, aber ich habe eine Abenteuer-Geschichte von diesem Buch erwartet, statt des Fantasy-Romans, auf welchen das Cover hinzuweisen scheint. Da allerdings das eine und das andere sich nicht ausschließen müssen, bis ich sehr froh, dass es tatsächlich viele Eigenschaften einer Abenteuer-Geschichte vorweisen kann.

Die Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet. Alle haben eine Vergangenheit, welche die Handlungen der Charakteren prägt und sehr gut erklärt und dem Leser so einen sehr guten Einblick in die Motivation des jeweiligen Charakter gibt.
Die Charakteren haben eine ausgewogene Mischung aus Stärken und Schwächen aufzuweisen, was sie sehr lebendig macht und der Leser sich noch besser in sie rein versetzen kann.
Auch kann man – gerade bei den Hauptcharakteren – eine Entwicklung sehen, die von der Handlung der Geschichte bewirkt wird.

Die Idee zu der Geschichte finde ich gut. Es ist mal eine völlig neue Idee, dass jemand König wird, indem er die Aufgaben, die die vorherigen Könige aufgestellt haben, lösen muss.
Der Schreibstil hat es mir sehr angetan. Er ist flüssig zu lesen und enthält ein angenehmes Gleichgewicht aus Dialog und Erzählung.

Fazit:

In diesem Buch kann man mit Ronan ein tolles Abenteuer bestreiten, von dem man gar nicht möchte, dass es endet (Zum Glück gibt es ja noch zwei weitere Bücher ^.^).
Eine wirklich schöne Geschichte und eine tolle Umsetzung. Dafür vergebe ich 5 von 5 Punkten.

Quelle: http://coverworlds.de/rauklands-sohn

Reading progress update: I've read 5 out of 278 pages.

A Dragon's Love (Dragon Chronicles) - Solvig Schneeberg

Ihre Mutter hatte gesagt, dass es lediglich 'alte Freunde' waren, die sie nachts besuchen kamen.

(Seite 5)

 

Heute habe ich A Dragon's Love von Solvig Schneeberg begonnen.

Ich lese gerade

Das Schwert der Todlosen Königin (Der Schatz der gläsernen Wächter 2)
Dane Rahlmeyer
Bereits gelesen: 48 %
Hinter den Augen der Welt: Historischer Roman
Tess Schirmer
Bereits gelesen: 104/480 pages
Die Zweite Legion
Richard Schwartz
Bereits gelesen: 251/432 pages
The Hungering Saga Complete
Heath Pfaff
Bereits gelesen: 67 %
Das Bildnis des Dorian Grey
Oscar Wilde
Bereits gelesen: 34 %