behind the cover

Meine Hobbys sind Lesen, Lesen und Schreiben. Das Ergebnis dieser beiden findet sich hier wieder. Neben Rezensionen der von mir gelesenen Bücher gibt es auch meine Erfahrungen auf dem Weg zu dem ersten von mir verfassten Roman. Autorin werden ist schließlich mein Kindheitstraum - Zeit das der sich erfüllt.

Sie dürfen die Nanny jetzt küssen

Sie dürfen die Nanny jetzt küssen: Roman - Alexandra Görner

Titel: Sie dürfen die Nanny jetzt küssen

Autor: Alexandra Görner

Verlag: forever

 

Meine Meinung

Worum es geht:

Sam, die große Liebe von Luke, ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Luke, der als Profifußballspieler sein Geld verdient, und der gemeinsame Sohn Finn bleiben zurück. Sie sind davon überzeugt nie mehr richtig glücklich werden zu können.
Drei Jahre später tritt Pippa in das Leben der beiden. Sie arbeitet als Nanny und soll auf Finn aufpassen. Genau darauf hat Pippa eigentlich keine Lust, denn dem kleinen Jungen geht ein Ruf voraus. Bisher hat er es geschafft, jede Nanny in die Flucht zu schlagen. Doch schon bei dem ersten Treffen mit Pippa ist etwas anders. Finn ist sofort von ihr begeistert, was dazu führt, dass Luke ihr gegenüber höchst skeptisch ist.
Mit der Zeit aber fallen ihm immer mehr Kleinigkeiten an Pippa auf und er vermisst sie, wenn sie man frei hat. Auch Pippa findet immer mehr Gefallen an Luke, stempelt es aber als aussichtslos ab. Immerhin ist er der berühmte Fußballspieler, der eigentlich immer nur mit Models ausgeht.
Es kommt, wie es kommen musste, auf einer Party, die von beiden in nicht mehr ganz nüchternen Zustand erlebt wird, kommt es zur Annährung. Danach küssen sie sich immer mal wieder. Beide werden sich ihrer eigenen Gefühle immer bewusster, doch aussprechen tun sie sie nicht.
Und dann taucht ein Artikel in der Zeitung auf, laut dem Luke mit einer unbekannten Frau am Arm gesichtet wurde. Es wird spekuliert, dass diese seine Verlobte ist. Völlig am Boden zerstört, verschwindet Pippa.

Was ich sage:

Meine Erwartungen an das Buch waren, dass es sich im einen normalen Frauenroman handelt. Darin geht es um ein Mädchen, das einen Jungen kennenlernt, sich verliebt, einige Turbulenzen erlebt und am Ende den Jungen doch noch bekommt. Die übliche Geschichte eben.
Der Prolog hat mich nach den Erwartungen wirklich überrascht. Er war wirklich sehr traurig und hat schon zu Tränen gerührt. In diesem wird nämlich die Stimmung kurz nach Sams Beerdigung beschrieben. Dass das so ein fröhlicher Freche Frauen Roman werden sollte, konnte ich gar nicht glauben.
Dann aber begann das erste Kapitel mit der eigentlichen Geschichte, welche drei Jahre nach dem Prolog stattfindet. Dieses entsprach dann wieder genau dem, was ich von der Geschichte erwartet habe.

Die Idee für die Geschichte, einen Witwer und die Nanny zusammenzuführen, ist sicher nicht neu, allerdings ist es in diesem Buch gut umgesetzt. Trotzdem weist die Umsetzung ein paar Mängel auf.

Es wird sehr lange auf das Ende hingearbeitet. Das Ende selbst ist aber doch sehr schnell vorbei. Ich möchte an dieser Stelle nicht in den Spoilerbereich hineinkommen, weshalb eine genaue Analyse der Situation nicht stattfinden kann. Es sei allerdings so viel gesagt, dass ich eine andere Reaktion von einer der beteiligen Personen erwartet hätte. Es kommt mir sinnvoller vor, nachdem man diese Person im Laufe des Buches einfach anders kennen gelernt hat.

Leider hat das Buch keinen sehr ansprechenden Schreibstil. Ich hatte das Gefühl, dass alles immer gleich klang, weil verschiedene Ausdrucksweisen ständig wiederholt wurden. Das hat das Lesen doch etwas langweilig gemacht.
Was hingegen sehr gut war, war die gesamte Perspektive des Buches. Es wird immer abwechselnd aus der Sicht von Pippa und Luke geschrieben. Als Leser hat man so einen sehr guten Überblick über das Geschehen.

Fazit:

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine gute Story ist. Mehr allerdings auch nicht. Alles in allem gibt es einfach zu viele Mängel und die doch ziemliche Vorhersehbarkeit, wo die Story enden wird, wirken sich nicht gerade positiv aus. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Punkten.

Quelle: http://heelstohead.blogspot.de/2015/01/sie-durfen-die-nanny-jetzt-kussen.html

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