behind the cover

Meine Hobbys sind Lesen, Lesen und Schreiben. Das Ergebnis dieser beiden findet sich hier wieder. Neben Rezensionen der von mir gelesenen Bücher gibt es auch meine Erfahrungen auf dem Weg zu dem ersten von mir verfassten Roman. Autorin werden ist schließlich mein Kindheitstraum - Zeit das der sich erfüllt.

Die Winterprinzessin

Die Winterprinzessin - Kai Meyer
Worum es geht:

Wilhelm Grimm erhält von Goethe ein Empfehlungsschreiben, durch welches er hofft, einen Job als Lehrer am Hof von Karlsruhe zu bekommen. Sein Bruder Jacob begleitet ihn auf dem Weg von Kassel nach Karlsruhe, um Märchen für ihr nächstes Buch sammeln zu können. Auf dem Weg begegnen die beider einer indischen Prinzessin, die ebenfalls auf dem Weg nach Karlsruhe ist.
Endlich am Hof angekommen, frreut sich Wilhelm darauf das Kind unterrichten zu dürfen. Allerdings erfährt er dort, dass das Kind bereits nach der Geburt gestorben ist und es deshalb keinen Job gibt. Dann aber heißt es, dass das Kind doch nicht tot sei, sondern lediglich mit einem toten Kind vertauscht wurde, um es vor Feinden zu schützen.
Die Sache wird immer mysteriöser, als immer mehr Personen auftauchen, die Interesse an dem Kind haben, das eigentlich tot sein sollte. Und dann wird Wilhelm auch noch entführt.

Was ich sage:

Erwartet habe ich von dem Buch “Die Winterprinzessin” von Kai Meyer, dass es sich um ein spannendes Abenteuer handelt, das vermag den Leser in jeder Sekunde mitzureißen.
Anfangs habe ich tatsächlich daran gezweifelt, dass ich es jemals so sehen würde. Das liegt vor allem daran, dass man sich erst einmal in Erzählungen vertieft findet, warum Wilhelm überhaupt in der Lage ist, in der er eben ist. Es machte den Eindruck, als würde das gesamte Buch auf diese Langatmigkeit aufbauen. Auch der erste Versuch Spannung aufkommen zu lassen, indem ein Feuer in einem Gasthaus ausbricht und droht ein wichtiges Dokument zu verbrennen, konnte an dem Gefühl nichts ändern. Das lag vor allem daran, dass die Geschehnisse um den Brand herum eher erzwungen wirken und nicht, als würden sie tatsächlich in die Geschichte gehören. Später wird klar, dass dies lediglich dazu diente, ein paar Charakteren, die wichtig für die Geschichte werden sollten, vorzustellen.

Das Buch wird aus der Sicht des Ich-Erzählers beschrieben. Bei diesem handelt es sich um Wilhelm Grimm. Das ist eine sehr gute Wahl, da er auch Mittelpunkt sämtlicher Handlungen zu sein scheint, auch wenn meist alle anderen die Entscheidungen für ihn und ohne sein Wissen fällen.
Die Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet. Sie alle haben eine Vergangenheit und eine Motivation, die ihre Handlungen vorantreiben. Da das Buch aus Wilhelms Sicht erzählt wird und damit aus der naivsten Sichtweise, bleiben die Motivationen der anderen auch für den Leser ein Geheimnis, was alles sehr viel spannender macht.

Den Titel finde ich etwas irreführend, das möchte ich an dieser Stelle loswerden. Zwar spielt die Geschichte im Winter und es gibt auch eine Prinzessin, doch das beides hat wenig bis gar nichts miteinander zu tun.

Fazit:

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